Mein Lebenslauf

Es gibt viele Leser die etwas mehr von mir wissen wollen. Denn geschrieben und gelogen wird so viel. Und so will ich meinen Lebenslauf kurz schildern. 

Ich bin im Juni 1938 in Breslau geboren. Von dieser Zeit ist ein Bild von mir auf der Seite "Allgemeinwissen". 1945 im Januar flüchteten meine Eltern mit mir und meiner jüngeren Schwester Richtung Westen. 1946 landeten wir ohne Vater in Thüringen. Denn Vater musste für die Russen zur Demontage. In Kreis Gera ging ich in die Schule, und später in die Lehre für Elektriker.

     

                Meine Schwester und ich 1948                             Meine Schwester 1960 

1957 verließ ich die DDR, und ging in der Bundesrepublik auf Montage. 1961 ging ich nach New York, und wollte Amerikaner werden. 

 

An den Niagara Fällen 1962

Dort hatte ich diese nicht ganz normalen Erlebnisse, die ich zum Teil in meiner Homepage unter "Wer bist Du" beschrieb.

So mit weniger Geld als ich die USA betreten hatte, verließ ich das Land 1965 wieder. Meine Überfahrt musste ich als Küchenhilfe verdienen. Enttäuscht über mein verkorkstes Dasein wollte ich auf alle "Annehmlichkeiten" im Westen verzichten, und wieder zurück zu meinen Eltern in die DDR.

Und so kam ich vom Regen in die Traufe. Bekam politische Belehrungen im Aufnahmelager in Saasa, obwohl ich bei meinen Eltern wohnen konnte.

Dort nahm man mir auch den Bundesdeutschen Pass ab. Danach fuhr ich, belehrt mit Lügen, mit dem Zug Richtung Grenze. Dafür bekam ich 14 Monate Haft wegen Republikflucht. Im August 1966 gelang mir die Flucht über die grüne Grenze. Ich fuhr mit dem Zug bis Schleiz. Dann zu Fuß über Tanna, Gefell und Juchhöh nach Töpen. Natürlich war das Ganze nicht so einfach wie sich das jetzt liest.

Vor der Grenze wurde ich angerufen stehen zu bleiben. Das tat ich allerdings nicht. Drei Schüsse wurden darauf hin auf mich abgefeuert. Konnte aber in das anschließende Wäldchen fliehen. Nur war nach ca. 500 Meter dieses Wäldchen zu Ende. Und so machte ich kehrt. Schaffte es in der Dunkelheit gerade hinter den heranfahrenden LKWs mit Grenzpolizei die Straße unbemerkt zu überqueren.

Und floh so unbemerkt im Wald in entgegengesetzter Richtung als die Grenzpolizei mich suchte. Desorientiert versuchte ich nun von der Grenze weg zu kommen. Stattdessen war ich auf einmal genau vor der Grenze. Denn ich erlebte kurz vor mir wie Grenzer sich mit einer Parole Loewe begrüßten. Und anschließend die Bewachung beendeten. Das war morgens gegen 4 oder 5 Uhr. Ungehindert überquerte ich eine Wiese mit zwei ca. 60 cm hohen Fangdrähten. Dann das 10 Meter breite Minenfeld. 

An der Straße erkannte ich dass ich in Westdeutschland war. Nun konnte ich wieder in der BRD als Elektriker und Monteur arbeiten. Da ich noch allein war, beschloss ich der Reklame für Südafrika nach zu geben, und reiste 1974 nach Johannesburg. 

Bogenfels, wenige km vor Lüderitz im Sperrgebiet in Südwestafrika

 

Mein Arbeitsplatz als Elektriker in Oranjemund in SWA

 

Kollmannskop im Diamantensperrgebiet SWA 1975

Merkte aber bald wie dort das Geld, der Rand, an Wert verlor. Und ging im Mai 1976 wieder zurück in die BRD. Hier kaufte ich mir 1988 ein Reihenhaus, und heiratete im gleichen Jahr. Ja, sie lesen richtig. Habe aber trotz alle dem nie einer Frau die Unschuld genommen. Erst interessierte mich das nicht. Und dann wusste ich worauf es ankam, und das man das Leben besser zu zweit erlebt. Gewalt ist nicht meine Art. Das heißt aber nicht dass ich mir alles gefallen lasse.  

Als das Haus bezahlt war, und ich 1998 in Rente ging lernte ich am Computer arbeiten.

Ich kaufte Aktien, und in den Jahren 2000 bis 2002 verlor ich mein ganzes Geld, und hatte auf einmal noch Schulden bei der Bank. Immer in den Nachrichten die Lügen das die Aktien jetzt nur noch steigen können.

Allein die Telecom Aktie fiel von über 100,-- €  bis unter 10.-- €. Und bei Anderen wurden aus Euro nur noch Cent. Auf einmal war alles zu spät. Am liebsten hätte ich Schluss gemacht mit dem Leben. Alles nur ein Betrug. Aber ich weiß dass es den Tod nicht gibt. Und so zum Leben verurteilt, muss ich halt alles über mich ergehen lassen. Nur das jetzt Andere mir was Schulden.

Ich weiß dass das Leben nicht so gedacht ist zum wegsterben. Ich werde meinen Körper behalten.

Und die Welt wird wieder mit den Gesetzen Gottes regiert werden. Unsere derzeitige Welt ist nur eine Scheinwelt. So lange jeder sterben muss, ist er eigentlich gar nicht erst da. Aber dann stirbt keiner mehr, und das für immer. Das ist dann die richtige Welt. Die Welt in der Gott wieder Gott ist.

 

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